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Wir schaffen das

Wir schaffen das

Die Presse lässt uns die Mächtigen der Gesellschaft vertraut erscheinen. Sie wirken wie ferne Mitglieder unserer Familie, von denen wir nur hören, wenn sie in Schwierigkeiten sind. Wenn uns delikate Informationen erreichen, geht einem unwillkürlich durch den Kopf, dass man alles schon geahnt hatte. Die subjektive Gewissheit, alles besser hinbekommen zu können, hinterlässt ein wohliges Gefühl der Überlegenheit. Vielleicht könnten wir tatsächlich alles besser, aber wir wissen es nicht, denn wir bleiben den Beweis schuldig, denn wir sind Mitglieder einer anderen Kaste und bleiben ausschließlich Zuschauer.